13 April 2012 - 19:30

In Bahrain haben Demonstranten gegen die Zustimmung zur Formel 1 protestiert. In einem anderem Zwischenfall, ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, haben sich bahrainische Aktivisten in Manama versammelt, um vor der britischen Botschaft gegen die Entscheidung zu protestieren, die Formel 1 in Bahrain fortzusetzen. Die Behörden hatten den Organistoren zugesichert, dass Bahrain ruhig und sicher sei, und für die Ausführung des Grand Prix bereit sei.
Dass dem nicht so sei, äußerten die Demonstranten vor der britische Botschaft. Die Bereitschaft die Formel 1 auszuführen, sei eine offene Beleidigung der Familien von Getöteten oder Entführten. Seit 2011 töten die Khalifas eine Großzahl ihres Volkes, und machen sogar vor unschuldigen Frauen, Kindern und Alten kein Halt.
"Es wird fliegende Champagnerkorken geben, Livekonzerte, Parties und das in der Mitte einer Insel, welche eine riesige Provokation für Familien der Opfer der derzeiten Situation sei." So eine in England geborene Aktivistin Alaa Shehabi.
Die Bekanntgabe der FIA, den Grand Prix in diesem Land fortzusetzen, hatte auf Facebook und Twitter etliche Menschenrechtsaktivisten verärgert.  Kommentare von über 50 000 Nutzern, die die Revolution vom 14. Februar unterstützten, zeigten dass der Widerstand keines Falles geschwächt wurde. Ein ägyptischer Nutzer des Twitter-Portals sagte: "Wenn ihr euch ein Ticket für die Formel 1 kauft, dann unterstützt ihr die Killerbehörden im Land. Stoppt die Formel 1 in Bahrain!"
Ein weiter Nutzer schrieb: "Für die Jenigen die nach Bahrain kommen werden, vergesst eure Gasmasken nicht. Außerdem solltet ihr eure Munitionsdichten Westen mitbringen, nur für den Fall der Fälle." So Amira Al Hussaini, welche mit 26 000 Unterstützern im selben Portal unterwegs ist.

In einem anderem Vorfall wurde ein bahrainischer Demonstrant von einem Auto der Regierungstruppen überfahren. Obwohl er sofort ins Krankenhaus gebracht wurde, verstarb der junge Mann an seinen sehr schweren Verletzungen. Mohammad Radhi, war in Manama letzte Woche mehrfach überfahren worden. Die Wefaq-Partei teilte mit dass ein 15 Jähriger am heutigen Samstag erschossen wurde. Sicherheitstruppen hatten grundlos das Feuer auf ihn eröffnet.
Mohammad Ahmed Abdel Aziz uns mehrere Menschen wurden schwer verletzt, nachdem sie an der Beerdigung des Journalisten Ahmed Ismaeli teilgenommen hatten.